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Der Geschichtenerzähler

Das Leben verläuft selten geradlinig, aber es ist erstaunlich, wie viele Dinge oft bereits ganz früh angelegt sind, um dann Jahre oder Jahrzehnte später erst richtig zur Geltung zu kommen. Im Alter von fünf Jahren besaß ich bereits eine extreme Affinität zu Landkarten, Atlanten, zum Reisen. Schon vor Schuleintritt konnte ich unterwegs im Auto meine Eltern mit dem Straßenatlas auf dem Schoß quer durch Deutschland leiten. Darüber hinaus erfand ich phantasievolle Reisegeschichten wie über den "Zauberer von Caracas" oder "Warum Kiel auch eine Autobahn haben muss", die ich schließlich auf der Schreibmaschine meines Vaters zu Papier brachte.

Mit der Einschulung verschwanden diese imäginären, manchmal etwas dadaistischen Exkursionen in nahe und ferne Welten. Mit 15 wurden die Urlaubsreisen mit Eltern und Geschwistern zu öde, an ihre Stelle trat das große Abenteuer Interrail in Richtung Skandinavien. Ausgedehnte Touren durch die Wildnis Lapplands waren auch eine Art Selbstfindungsversuch, doch mein Interesse an Fotografie blieb zunächst bescheiden. Ich wollte Mineralogie studieren, um – wie ich mir in meiner Naivität ausmalte – Bodenschätze in fernen Ländern zu erkunden. Nach ein paar Semestern mit viel naturwissenschaftlicher Labortristesse war ich desillusioniert, brach das Studium ab, jobbte viel und leistete den damals 18 Monate langen Zivildienst.

In dieser Zwischenphase entwickelte sich meine Begeisterung für Naturfotografie auf weiteren Nordlandreisen. Meine Erstveröffentlichung in einem schwedischen Naturkalender – eine Publikation im Ausland! – entfachte in mir ungeahnten Ehrgeiz, ganz untalentiert konnte ich wohl nicht sein. So bewarb ich mich für ein Fotodesign-Studium, für das man allerdings auch noch eine künstlerische Aufnahmeprüfung bestehen musste. Nur 15% der Bewerber schafften diese Hürde, auch ich war darunter. Am Anfang des Studiums im Herbst 1984 fühlten wir Erstsemester uns als auserwählte Fotokünstler, wir träumten von regelmäßigen Aufträgen durch GEO, stern und Spiegel. Doch schon einige Semester später wurde den meisten von uns klar, daß außerhalb der Fachhochschule grundsätzlich niemand auf uns wartete...

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MEN´S WORLD aus Hamburg berichtet über Peter Gebhard

Der Hamburger Texter und Kommunikationsexperte Jan Cross schrieb für "Men´s World", den Hamburger Blog von Eric Barbier, einen wunderbar einfühlsames Porträt über den Fotografen und Autoren Peter Gebhard, seinen Tourneealltag und seinen Werdegang: "Männertraum – Mit 44 PS durch Europa".

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